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Die Evolution des Workflow-Managements in der Pharma
Der Wandel hin zu agentischem Workflow-Management im Pharmasektor spiegelt eine umfassendere Transformation über verschiedene Branchen hinweg wider. Traditionelle Prozessautomatisierungstools – Digital Process Automation (DPA), Robotic Process Automation (RPA) und Dokumentenautomatisierung – haben über Jahrzehnte hinweg die Abläufe optimiert. Doch mit den neuen Möglichkeiten, die generative KI (genAI) bietet, überdenken Pharmaunternehmen, wie sich operative Zuverlässigkeit am besten mit Innovation in Einklang bringen lässt.
Agentische KI eignet sich besonders für das risikobehaftete, komplexe Umfeld der Pharma, in dem Workflows regulatorische Compliance, das Management klinischer Studien, die Kommerzialisierung und globale Lieferkettenprozesse umfassen. Im Gegensatz zur regelbasierten Automatisierung, die eine explizite Konfiguration für jede Ausnahme erfordert, verfügen agentische KI-Systeme über die Autonomie, sich an die Unvorhersehbarkeit realer pharmazeutischer Prozesse anzupassen.
Definition des agentischen Workflow-Managements
Agentische Workflows nutzen KI-Agenten, die unabhängig agieren, mit der Zeit dazulernen und sich an verändernde Bedingungen anpassen. Dieser Ansatz adressiert zwei Hauptbegrenzungen traditioneller Tools:
- Fragile Anpassung: Traditionelle Systeme sind stark konfiguriert und unflexibel. Agentische Systeme können unstrukturierte Aufgaben bewältigen und ihre Workflow-Pfade eigenständig anpassen.
- Aufgabenorientiert vs. zielorientiert: Agentische KI stellt die Zielerreichung über die Ausführung spezifischer Aufgaben. Dies ermöglicht einen ganzheitlicheren Ansatz, bei dem die KI den optimalen Pfad für mehrschichtige, dynamische Workflows bestimmt.
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